Programm am 15.7.2025:
Hannah
Schlubeck – Panflöte
Ignace Michiels – Orgel
Georg
Philipp Telemann (1681-1767)
Sonate
in e-Moll (TWV 41:e2)
Grave
- Vivace - Cunando - Vivace
Johann
Sebastian Bach (1685-1750)
Arioso
aus:
der Kantate BWV 156
Hannah
Schlubeck (*1973)
Metamorphosen
Panflöte
solo
Joseph
Hector Fiocco (1703-1740)
Adagio
(Arioso)
Johann
Sebastian Bach
Praeludium und
Fuge in G-Dur BWV 541
Francois
Devienne (1759-1803)
aus
der Sonate in G op. 71 Nr. 1:
Adagio - Allegro
Wolfgang
Amadeus Mozart (1756-1791)
Andante
ma non troppo
(aus
KV 314)
John
Rutter (*1945)
aus
der Suite Antique:
Prelude
I, Waltz, Chanson, Rondeau
Pedro
Itturalde (1929-2020)
Balada
Galaica
Trad.
Rumänien
Rumänische Suite
Astor
Piazzolla (1921-1992)
Libertango
Biografien
Hannah
Schlubeck gilt
weltweit als eine der führenden Panflötistinnen und hat sich
besonders im Bereich der Interpretation Klassischer Musik auf der
Panflöte einen Namen gemacht.
Sie wurde als Matthias Schlubeck 1973 in Wuppertal geboren und lebt seit 2020 als Hannah Schlubeck, im Einklang mit Körper und Gefühlen.
Sie ist in Deutschland die erste Musikerin mit einem Hochschulabschluß im Fach Panflöte. An der Musikhochschule Wuppertal begann sie 1991 als Jungstudent bei Prof. Manfredo Zimmermann und schloss dort ihr Studium 1998 mit dem Konzertexamen ab.
Neben dem Hochschulstudium erhielt Schlubeck außerdem Unterricht bei rumänischen Panflötenlegenden wie Damian Luca und Gheorghe Zamfir.
Sie erhielt bereits im Alter von 6 Jahren ihren ersten Panflötenunterricht bei Erich zur Eck und ist mit diesem selten gespielten Instrument aufgewachsen. Bereits als Zwölfjährige wurde sie vom französischen Panflötisten Jean-Claude Mara gefördert und gab im Alter von 15 Jahren ihre ersten Konzerte.
Mittlerweile hat die Panflötenvirtuosin in mehr als 30 Jahren fast 2000 Konzerte in Kirchen und Konzertsälen gegeben. Konzertreisen führten sie in das europäische Ausland, in die USA, nach Lateinamerika und Australien.
In ihren Konzerten bietet Schlubeck abwechslungsreiche Programme in einer Vielzahl von verschiedenen Kombinationen. Neben den zahlreichen Duo-Besetzungen konzertiert sie auch als Solistin mit Kammerensembles oder großen Orchesterbesetzungen.
Schlubeck
hat mehrere Alben im eigenen Label veröffentlicht. Sie wirkte bei
zahlreichen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit (WDR, ZDF, SWR. MDR
u.a.).
Foto: Bettina Osswald Schwelm
Ignace
Michiels (*1963)
studierte Orgel, Klavier und Cembalo am Konservatorium seiner
Heimatstadt Brügge. 1986 war er Preisträger des Lemmens-Institutes
in Löwen. Seine Ausbildung vervollständigte er bei Robert Anderson
an der Southern Methodist University in Dallas, bei Herman
Verschraegen an der Royal Academy in Brüssel und bei Odile Pierre am
Conservatoire National de Paris, wo er den begehrten „Prix d‘
Excellence“ erhielt. Am Königlichen Konservatorium in Gent legte
er sein Master-Orgeldiplom ab. Ignace Michiels ist künstlerischer
Dozent an der Hochschule Gent und unterrichtet auch am Konservatorium
in Brügge. Weiterhin ist er Gastprofessor am Wheaton College in
Chicago und an der Universität von Knoxville.
Daneben ist er Organist der St. Salvator-Kathedrale in Brügge und veranstaltet die dortigen Kathedralkonzerte.
Seit vielen Jahren dirigiert er das Vokalensemble „De Wijngaard“ in Brügge. Jährlich veranstaltet er zusammen mit seinem deutschen Kollegen Gabriel Dessauer ein Austauschprojekt mit dem Reger-Chor-International.
Sein sehr umfangreiches Repertoire reicht vom kompletten Orgelwerk Bachs über die Werke von Franck, Mendelssohn und Dupré, die Symphonien von Widor und Vierne bis hin zu den Orgelsonaten von Guilmant und Rheinberger.
Als
Organist gibt er weltweit Konzerte als Solist und Begleiter. Er ist
ein gern gesehener Gast als Jurymitglied von Orgelwettbewerben sowie
als Gastdozent bei Workshops und Meisterkursen.
Foto: Presse Michiels